Dr. Robert Fischer

Facharzt für Frauenheilkunde & Geburtshilfe

Knaus-Ogino

 

Die Methode beruht auf der Berechnung der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage.
Zunächst muss der Monatszyklus ein Jahr lang dokumentiert werden. Als “ein Zyklus“ wird dabei der Zeitraum vom ersten Tag einer Monatsblutung bis zum letzten Tage vor der nächsten Blutung bezeichnet.
Zur Berechnung des ersten fruchtbaren Tages werden vom kürzesten Zyklus des letzten Jahres 18 Tage abgezogen, der letze fruchtbare Tag errechnet sich aus dem längsten beobachteten Zyklus minus 11.
Neue Untersuchungen lassen jedoch vermuten, dass das „fruchtbare Fenster“ wesentlich weiter sein kann als bisher angenommen wurde, daraus ergibt sich auch der schlechte Pearl-Index. 

 

VORTEILE:

  • keine Nebenwirkungen

 

NACHTEILE:

  • hohe Versagerquote: Pearl-Index 10 - 40
  • Große „Disziplin“ erforderlich
  • Es bleiben  nur wenige “ungefährliche“ Tage

 

 

Zieht man alle alternativen Formen der Verhütung in Betracht, so erscheint die extrem hohe Versagerquote als nicht akzeptabel!